Donnerstag 20. September und Freitag 21. September 2018

Am Donnerstag um acht Uhr ist die Mannschaft wieder an Deck versammelt, auch der Skipper erhält den gewünschten Weckruf und erscheint an Bord. Nach kurzer Beratung marschiert die Besatzung in ein kleines Cafe an der Mole und nimmt dort verschiedene Kaffeezubereitungen und Mehlspeisen zu sich. Um 09:45 Uhr wird abgelegt, nachdem wir noch Strom und Wasser extra bezahlen mussten. Unsere Fahrt soll uns nach Milna auf der Insel Brac führen, allerdings ist vorher noch ein Badestopp eingeplant.

Wie ankern dazu in der kleinen Bucht U. Osibova auf Brac, und die Unerschrockenen gehen wieder baden. Auch eine wunderschöne große Qualle findet am Baden Spaß, verzieht sich aber nach kurzer Zeit. Der Badestopp inklusive Ruhephase dauert von ca. halb eins bis dreiviertel drei, dann geht es weiter. Nachträglich erscheint es überflüssig, zu erwähnen, dass das Ankermanöver perfekt durchgeführt wurde; Gusti ist am Anker eine Naturbegabung. Da sich eine Tankstelle in direkter Nähe zu unserem nächsten Hafen befindet, beschließen wir, das Boot zu tanken. Nach kurzer Wartezeit, bis die wenigen vor uns angestellten Boote betankt sind, füllen wir gut 200 Liter Diesel in die Tanks unseres Katamarans und sind so wieder für alle Eventualitäten gerüstet. Danach fahren wir um 16:00 Uhr in den Hafen ein, werden allerdings sehr schnell wieder hinausgescheucht und uns wird ein Liegeplatz fast direkt neben der Tankstelle zugewiesen. Das Wasser hier zeigt an der Oberfläche schillernde Schlieren, sehr dekorativ. Wer hier ins Wasser fällt, sollte sich direkt danach keine Zigarette zur Nervenberuhigung anstecken, die Gefahr, als lebende Fackel dazustehen, wäre zu groß. Das Anlegemanöver gestaltet sich hier das einzige Mal in unserer diesjährigen Törn-Geschichte spannend, da die Kaimauer einen Knick macht, der berücksichtigt werden muss. Aber es gelingt doch zufriedenstellend, das Schiff bekommt keinen Kratzer ab.

Für acht Uhr abends wird ein Tisch im nahegelegenen Restaurant „Osteria Bretia“ reserviert, die Zeit bis dahin verbringt die Besatzung mit Ruhen oder Erkundungsgängen in den sehr ausgedehnten Hafen. Der Hafen ist gestopft voll, deshalb unser etwas skurriler Liegeplatz zwischen Schiffsreparaturwerft und Tankstelle. Zur vereinbarten Zeit besetzen wir im Lokal unseren Tisch und bei der Bestellung merkt man, dass der Appetit auf Meeresfrüchte und Grillplatten mittlerweile gestillt sein dürfte, weil die Hälfte der Besatzung ohne vorherige Absprache Spaghetti bestellt (die übrigens ausgezeichnet sind). Nach sehr gutem Essen geht es wieder auf das Boot zurück, wo nach kurzer Nachbesprechung mit Gin Tonic noch am selben Tag die Kajüten aufgesucht werden.

Am Freitag ist erst etwas später Tagwache angesagt, aber um dreiviertel neun sind alle Besatzungsmitglieder inklusive Skipper an Bord. Dieser Tag ist der letzte unseres diesjährigen Törns, und wir werden am selben Tag nach Hause fahren. Wir legen um 10:15 Uhr ab und wollen in die Marina Kastela (genauer Kastel Gomilica) zurückfahren, um das Schiff zurückzugeben.

Aber auf der Fahrt zurück drehen wir zuerst noch eine Ehrenrunde im Hafen von Stomorska, wo wir schon vor Jahren einen Liegeplatz hatten. Danach geht es in die Bucht Necujam, wo zur Zeit der Badestopp stattfindet. Das Ankermanöver gelingt tadellos, und Martin kocht uns gerade Spaghetti, die schon Wohlgeruch verbreiten.

Nach den Stopp werden wir in die Marina aufbrechen, wo das Boot auf Schäden überprüft und der Papierkram erledigt werden wird. Danach werden wir unseren Opel-Kleinbus beladen und zu sechst die Heimreise antreten. Damit ist „Kleinpertholz in der Welle 2018“, das für uns alle sehr schön war (kleine Untertreibung) beendet und wir werden in wenigen Stunden wieder in den Alltag (der aber auch nicht schlecht ist) eintauchen. Die Mannschaft verabschiedet sich hiermit von den geschätzten LeserInnen unseres Törn-Logbuches und der Chronist dankt für das aufgebrachte Interesse für sein Geschreibsel und die Fotos. Danke und bis zum nächsten Mal!

Mittwoch, 19. September 2018

Da sich der Skipper gestern gewünscht hat, heute um Punkt acht Uhr aufgeweckt zu werden, wird dies von eurem Chronisten um Punkt acht Uhr durch rhythmisches Klopfen an das Kajüten-Deckenfenster der Skipperkajüte übernommen. Eine Viertelstunde später steht der Skipper mit der restlichen Mannschaft an Deck und erteilt erste Anweisungen. Unsere heutige Tagesetappe soll uns nach Vrboska auf der Insel Hvar führen. Die nur 22 Seemeilen betragende Distanz soll einen ausgiebigen Badestopp ermöglichen. Wir legen um 10:00 Uhr professionell ab und starten bei zwei Knoten Wind unsere Fahrt. Unbeweglich wie Blei liegt die Adria vor uns, die einzigen Wellen werden vom Schiffsbug erzeugt (und das gleich zweimal).

 Knapp vor 13:00 Uhr ankern wir in einer kleinen Bucht zum versprochenen Badestopp, das Ankermanöver gelingt routiniert. Die Wassertemperatur ist ähnlich wie beim letzten Stopp, also durchaus  diskussionswürdig. Der Chronist bewacht indessen, die internationalen Seefahrtsregeln befolgend, das Boot. Nach dem Baden stellt Thomas mit viel Können seine berühmten Omeletten her, für deren Erzeugung er eine eigene Pfanne aus der Heimat mitgenommen hat. Die köstlichen flachen Teigfladen können mit zweierlei Marmeladen oder mit einer ebenso berühmten, von Gusti aus Öl, geschnittenen Knoblauchzehen, Kren und Chili hergestellten Paste genossen werden. Dabei trauen sich die Crewmitglieder auch über Gustis intensive Paste; jeder innerhalb eines Umkreises von 10 Kilometern um das Schiff befindliche Vampir wäre augenblicklich zu Asche zerfallen.

Um 16:15 Uhr laufen wir in Vrboska ein und belegen wie in Primosten den Einser-Platz. Die Organisation dieses Liegeplatzes war gar nicht so einfach, ausschließlich durch die langjährigen Kontakte unseres Skippers zum Chef des sehr bekannten Lokales „Trica Gardelin“ , Pero, das sich gegenüber unseres Liegeplatzes befindet, konnte dies verwirklicht werden. Nach einem kurzen Begrüßungsgetränk bei Pero (ja, der geübte Leser unserer Chroniken weiß sofort, der Mann mit dem Augenbrauentoupet) wird auf der Hafenmole unser klassisches Gruppenfoto in den Jahrespoloshirts vor unserem Schiff gemacht. Um 19:30 Uhr begeben wir uns zum Abendessen ins gegenüberliegende Lokal, wo unterschiedlichste Meeresfrüchte, Gegrilltes und Teigwaren in eher großen Mengen serviert und auch verzehrt werden.

Relativ früh gehen wir wieder auf das Schiff zurück, bei Gläsern guten Weines werden interessante Diskussionen über die Weltwirtschaftslage und innovative österreichische Betriebe geführt. Obwohl er nach dem heutigen Frühstart schon deutliche Ermüdungserscheinungen zeigt, wünscht sich der Skipper morgen wieder einen Weckruf um acht Uhr.

Dienstag, 18. September 2018

Ab ca. 08:30 Uhr trifft sich die Crew nach und nach in der Pizzeria „Fortuna“, um hier ein klassisches Frühstück einzunehmen. Lediglich der Skipper kann das sehr knappe Zeitfenster bis zum Ablegen um 10:30 Uhr nicht für den Konsum eines Frühstücks wahrnehmen, da er die Zeit in seiner Kajüte verbringt, die offensichtlich sehr schlaffördernd wirkt. Das Ablegemanöver funktioniert trotz des Gedränges im Hafen perfekt, und wir machen uns auf nach Sv. Klement neben der Insel Hvar, um dort den Hafen Palmezana als unsere nächste Station anzulaufen.

Nach einer 37 Seemeilen langen, relativ ereignislosen Fahrt (sofern man prächtigstes Wetter, ruhiges Meer, Ruhe an Bord und absolute Harmonie unter den Besatzungsmitgliedern als ereignislos bezeichnen kann) legen wir knapp vor 16:00 Uhr in der Palmezana an; zu erwähnen, dass das Anlegemanöver in Ruhe und mit perfektem Zusammenspiel der Besatzung abläuft, wird den interessierten Leser vielleicht bereits etwas langweilen. Dafür ist in der Palmezana die Hölle los, kroatische Kampfgesänge mischen sich mit solchen unterschiedlicher anderer Sprachen, es ist wie auf dem Fußballplatz.

Um 19:00 Uhr brechen wir in das Lokal „Zori“ auf, das jenseits des Hafenhügels liegt. Das Restaurant ist ein Lokal gehobener Klasse, bekannt für unterschiedlichste Steaks ausschließlich von walisischen Freilandrindern, wie uns der Tischkellner namens Ante erklärt. Außerdem gibt er an, dass er studiert und dass er Bauingenieur werden will. Nahezu die gesamte Mannschaft bestellt unterschiedlichste Steaks, die eine durchaus ausreichende Größe aufweisen und in der Qualität alle Seefahrer zufriedenstellen. Als Draufgabe gibt es einen wunderschönen Ausblick über die nächtliche Bucht. Beim Heimgehen machen wir noch kurz Halt bei einer kleinen Bar, wo geschlossen Gin Tonic konsumiert wird.

Ein Teil der Besatzung geht in ihre Kajüten, beim gemütlichen Beisammensitzen der restlichen Mannschaft (Skipper, Harry, Martin und Chronist) kommt eine verzweifelte Anfrage vom nebenliegenden Boot, ob wir mit Eiswürfeln aushelfen könnten. Natürlich sind Eiswürfel bei uns lagernd und eine Berlinerin kommt an Bord, um das Eis in Empfang zu nehmen. Sie wird vom Skipper empfangen und über die Rechte eines Skippers gegenüber wewiblichen Gästen auf dem Boot aufgeklärt. Nach der Erledigung des kurzen nachfolgenden Formalismus, der mit k anfängt, verabschiedet sich die Dame mit den erhaltenen Eiswürfeln. Doch kurz danach erfolgt wieder ein Hilferuf vom benachbarten Schiff mit dem Inhalt, dass der Kühlschrank nicht funktionieren würde. Der Skipper als erfahrener und allzeit bereiter Helfer in allen Notlagen entert unverzüglich das nebenliegende Boot. Die Berlinerin und der Skipper verschwinden unter Deck, wo (einzige vorhandene Quelle: Angaben des Skippers) eine Reparatur des Kühlschrankes versucht wird. Nach einer gefühlten Ewigkeit erscheinen Berlinerin und Skipper wieder an Deck; der Kühlschrank jedenfalls ist noch immer defekt.

Nach einer kurzen Nachbesprechung der Geschehnisse geht die Crew schlafen, der Skipper bleibt bei einem Gläschen Wein zurück.

Montag, 17. September 2018

Nach einer bis auf gelegentliche Blechblaseinsätze ereignislosen Nacht legen wir um 10:05 in der Bucht von Virovaca ab, was ganz geschmeidig gelingt, insbesondere weil wir ohnehin das letzte am Steg liegende Boot sind. Ein Frühstück im Lokal ist leider nicht mehr möglich, da es erst mittags aufsperrt. Als nächstes Etappenziel wird Primosten angepeilt, wo uns Thomas auf der Terrasse des Hotels „Zora“ auf kroatische Weinspezialitäten einladen will. Da uns somit heute eine Fahrt von nur 19 Seemeilen bevorsteht, ist keine große Hektik angesagt. Es wird auch ein Badestopp eingeplant, wo unter anderem ein alter Freund besucht werden soll.

Bereits etwas über eineinhalb Stunden später laufen wir in die Bucht von Rt. Plovista ein, wo der Badestopp stattfinden soll. Allerdings hat sich in der Zwischenzeit der Hunger der Mannschaft derart verschlimmert, dass nach kleinen Startschwierigkeiten der Gasgriller achtern am Schiff angeworfen wird und Harry Speck und knuspriges Brot grillt. Das Grillgut sieht hervorragend aus, schmeckt offensichtlich ausgezeichnet und wird bis zum letzten Rest vernichtet. Leider kann der Chronist hier keine subjektiven Bewertungen zum Geschmack des Grillgutes abgeben, da eine vom gestrigen Tag herrührende harmlose kleine Magenverstimmung dies absolut verhindert.

Danach geht es ins Wasser; die Beurteilung der Wassertemperatur durch die Crewmitglieder fällt sehr uneinheitlich aus. Das Beiboot wird zu Wasser gelassen, allein der Außenborder will unter den Händen der Crew keinen Mucks von sich geben. Doch Skipper Martin meistert auch diese Hürde souverän, nachdem er die Benzinversorgung hergestellt hat.

Nun machen sich Thomas, Martin und Harry mit dem Beiboot auf, um den bereits oben erwähnten Freund zu besuchen. Die Geschichte, liebe Leser dieses Logbuches, die hinter dieser alten Freundschaft steckt, ist ganz genau in den Logbüchern von 2014 und 2017 nachzulesen, was durchaus, wenn nicht schon bekannt, empfehlenswert ist. Wenn beim geschätzten Leser dazu weder Zeit noch Lust besteht, dann will ich – ACHTUNG SPOILER – die Geschichte im nächsten Absatz im Schnellgang aufklären.

Beim Segeltörn im Juli 2014 entdeckten einige Schnorchel-Buben der Crew am Meeresboden große Teile eines Skeletts, das sie bargen und im Beiboot mitnahmen. Es handelte sich um eine Wirbelsäule, das Becken und die Oberschenkelknochen eines offensichtlichen versenkten Verbrechensopfers, die Überreste waren relativ gut erhalten. Unsicher und verstört wandten sie sich an den aktuellen Chronisten, der ein abgeschlossenes Studium der Veterinärmedizin aufweist. Der Fall war schnell geklärt, es handelte sich um die Überreste eines wahrscheinlich verendeten, zur biologischen Entsorgung ins Meer geworfenen Schweines. Diese Expertise brachte zwar Erleichterung, allerdings wuchs uns das Skelett dann so ans Herz, dass es uns den restlichen Teil des Törns im Beiboot begleitete und in allen Häfen Aufsehen und Bewunderung erregte. Jedenfalls ging der Törn zu Ende und wir übergaben das Skelett vorher wieder dem Meer, allerdings nicht ohne die genauen Koordinaten zu bestimmen. Am 10.07.2017 wurde im Rahmen des Törns 2017 am Seegrab des Skeletts ein angefertigter und mitgebrachter Gedenkstein mit rührender Inschrift gesetzt und versprochen, wiederzukommen. Die drei Besatzungsmitglieder fanden den Gedenkstein sofort und berichteten, dass dieser noch leserlich und unversehrt sei.

Nach einem ganz feinen Anlegemanöver in Primosten am Einser-Platz (Thomas ist ja quasi Ehrenbürger von Primosten und hat entsprechenden Einfluss) begeben wir uns in das Hotel Zora, wo wir von Thomas auf der Terrasse auf Malvasier und Babic eingeladen werden. Ein schöner, alter Brauch. Abends gehen wir im (vorbestellten) Lokal “Konoba Toni“ essen, hier sitzt man ganz am bzw. über dem Meer, was insbesondere in der Dunkelheit fantastisch wirkt. Das Essen ist ausgezeichnet.

Nach dem Essen will der Skipper die Mannschaft zur Feier des Tages auf einen Gin-Tonic einladen, allerdings meutert die Crew und verweigert die Begleitung. Lediglich euer Chronist begleitet den Skipper nach kurzem, heftigen Gewissenskonflikt in die Camel-Bar. Nach jeweils einem Cocktail, unterdessen der Skipper unglaubliche, ja ungeheuerliche Erfahrungswerte in der Mann-Frau-Beziehung zumindest verbal nachweist, kommt ein Paar aus Wien, aber eigentlich aus dem Burgenland und aus Persenbeug, und setzt sich zu uns. Beide haben ganz offensichtlich eine längere Lokaltour hinter sich, sind aber sehr sympathisch und halten den Skipper zuerst für einen Südamerikaner, weil die Leute dort so ausschauen, der Skipper selbst gibt sich allerdings als Südschwede aus und bestellt eine Flache Weißwein. Als er die Rechnung sieht, erblasst er schlagartig: die Flasche wird mit 400 Kuna (54 Euro) in Rechnung gestellt. Nach kurzer, erfolgloser Diskussion mit dem Inhaber des Lokals, Bobby, der auf die Hochwertigkeit des Weins hinweist, bezahlen wir die Rechnung und werden uns gut überlegen, hier noch einmal einzukehren. Nach diesem eher unerfreulichen Erlebnis begeben sich auch der Skipper und der Chronist an Bord der Alexandra und bald unter Deck.

Sonntag, 16. September 2018

Nach einer erholsamen Nacht in den luxuriösen Kajüten unseres Katamarans starten wir um 09:50 (Logbucheintrag des Skippers) tatsächlich unsere Schiffsreise. Das Auslaufen gestaltet sich auf Grund der vieljährigen Erfahrung der Mannschaft und des Skippers problemlos, und die Fahrt soll in nordwestliche Richtung an Sibenik vorbei in die Bucht von Vidrovaca führen. Das bedeutet, dass uns eine längere Fahrt bevorsteht, da die Distanz zu unserem Ziel 48 Seemeilen (ca. 90 Kilometer) beträgt.

Kurz nach der Abfahrt bereitet Martin seine legendäre Eierspeise zu, die weitere Fahrt weist keine zusätzlichen Höhepunkte auf. Um 16:30 Uhr   erreichen wir unser Ziel, nachdem uns Gusti unter einer enormen Autobahnbrücke sicher durchgeschleust hat. Der kirchturmhohe Mast des Katamarans kratzt nur ganz leicht an der Betonunterseite der Brücke (ein kleiner Scherz), und wir legen am Landungssteg der Konoba Vidrovaca (ein hervorragendes Lokal) an. Dies mit einer Eleganz und Sicherheit, dass wir für dieses Manöver von den Besatzungen der bereits hier liegenden Schiffe spontanen Szenenapplaus erhalten. Auch der Skipper ist mit uns relativ zufrieden.

Wir begeben uns zu einer kleinen Jause in das Lokal, und bereits die kleinen Gerichte versprechen, was das Abendessen halten wird. Dabei sitzen wir unter einem Feigenbaum direkt am Uferbereich, und der Sonnenuntergang gestaltet sich spektakulär. Abends werden die unterschiedlichsten Speisen konsumiert, jeder der Seefahrer ist sehr zufrieden. Der Katamaran, der uns gegenüber am Steg liegt, beherbergt ein lustiges Grüppchen von Männern, die sowohl beim Abendessen als auch die ganze Nacht über (gute) Blechblasmusik zum Besten geben. Sie spielen also wirklich selber die Instrumente, die Musik kommt nicht aus der Konserve.

In der Nacht verliert ein Besatzungsmitglied einen Schuh.